Monatlich: März 2020

Weniger Verkehr zu Corona-Zeiten

Wer aktuell zur Arbeit oder zum Einkaufen fährt hat den Eindruck, dass der Straßenverkehr deutlich weniger geworden ist.

Weniger Verkehr ist Fakt

Aktuelle Beobachtungen der Polizei und der Versicherungen bestätigen dies ebenso wie der Navianbieter TomTom und der ADAC. Das Kontaktverbot wegen des Coronavirus führt zu weniger Verkehr und damit zu weniger Unfällen auf den Straßen. So sagt etwa der Leiter der Unfallforschung der Versicherer Siegried Brockmann, dass aktuell ganz offensichtlich deutlich weniger Autoverkehr herrscht. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte er: „Ich bin überzeugt davon, dass wir in diesem Frühjahr einen deutlichen Rückgang der Unfälle insgesamt, aber auch der Unfälle mit Personenschaden, sehen werden.“

Einzelne Versicherer registrieren bereits jetzt deutlich weniger Unfallmeldungen. Dies wird auch durch unsere Zahlen in der Kanzlei bestätigt.

Geblitzt wird trotzdem

Zwar werden Unfälle werden deutlich weniger, wir rechnen jedoch mit einem Anstieg der Ordnungswidrigkeitenverfahren, weil leere Straßen zu Geschwindigkeitsüberschreitungen verleiten und die Polizei nach wie vor Messungen durchführt, wie ich am eigenen Leib gestern erfahren durfte. Aktuell wurde auch eine StVO-Novelle vom Gesetzgeber verabschiedet, die weitaus schneller zu Fahrverboten und Punkten führt. So kommt man innerorts bereits ab einer Überschreitung von 21 km/h in den „Genuss“ eines Fahrverbots.

Wir raten also dringend dazu auch bei wenig Verkehr vorsichtig zu sein. Sollten Sie dennoch in einen Unfall verwickelt werden oder einen Bußgeldbescheid kassieren, können Sie aber weiterhin gerne unsere kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen.

Unfall trotz Quarantäne – dumm gelaufen!

Im Landkreis Oder-Spree war eine unter Quarantäne gestellte Autofahrerin in einen Verkehrsunfall verwickelt. Nachdem sich diese als mit Corona infiziert offenbarte, musste die Unfallaufnahme durch die Polizei in Vollschutzkleidung erfolgen. Ein dummer und vor allem unnötiger Zufall, der die Frau nun teuer zu stehen kommen kann, da sie gegen ihre Quarantäne-vorschriften verstoßen hat.

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Unfall zu Corona-Zeiten – auch nix anderes!

Zwar ist der Verkehr durch die staatlichen Ausgangsbeschränkungen zwischenzeitlich stark vermindert, gleichwohl sind manche Verkehrsteilnehmer mit ihren Gedanken weniger bei der Sache oder unterschätzen die Gefahren des (reduzierten) Verkehrs. Unfälle treten daher nach wie vor auf. Wenden Sie sich im Falle eines Unfalls daher bitte weiterhin vertrauensvoll an unsere Kanzlei. Wir beraten Sie entweder telefonisch, per Email oder auch gerne per Skype. Im Rahmen der Abwicklung von Unfällen ist dies ohnehin unser tägliches Brot, da die Verkehrsunfallregulierung nicht notwendigerweise den persönlichen Kontakt zwischen Anwalt und Mandant voraussetzt.

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